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Ab 1. November gilt wieder Winterreifenpflicht!

Vom 1. November bis 15. April des Folgejahres gilt für Pkw und Lkw bis zu 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht eine situative Winterausrüstungspflicht (also bei winterlichen Verhältnissen, sprich Schnee, Matsch oder Eis).

Für das Lenken von Lkw über 3,5 Tonnen und Omnibusse gilt eine generelle Winterreifenpflicht.

Welche Reifen gelten als Winterreifen?

Reifen gelten nur dann als Winterausrüstung, wenn in der Seitenwand eine Aufschrift „M+S“  vorhanden ist UND die Profiltiefe über die gesamte Reifenbreite mehr als 4 mm (bei Diagonalreifen 5 mm) beträgt. Das gilt auch für Ganzjahresreifen und Spikereifen.

Eine Kennzeichnung von Winterreifen ausschließlich mit einem Schneeflocken- bzw. Schneekristall-Symbol ist in Österreich NICHT als Winterreifen-Kennzeichnung anerkannt.

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Winterreifenpflicht

Bis 15. April gilt noch die Winterreifenpflicht, d. h. bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Matsch, Eis) dürfen Sie Ihren PKW, Kombi oder LKW bis 3,5 Tonnen nur in Betrieb nehmen, wenn auf allen Rädern Winterreifen montiert sein.

Bei einer zusammenhängenden Schnee- oder Eisschicht können alternativ auch Schneeketten montiert werden.

Als Winterreifen gilt, wenn auf dem Reifen die Bezeichnung „M+S“ vorhanden ist, die „Schneeflocke“ allein gilt in Österreich nicht als Hinweis für einen Winterreifen. Außerdem muss das Profil mindesten 4 mm betragen (auch bei Ganzjahresreifen!)

 

Kinderbeförderung

Geringe Änderungen gibt es für die Kinderbeförderung.

Der Lenker des Fahrzeugs trägt die Verantwortung für die Sicherung der mitfahrenden Kinder:

Kinder unter 14 Jahren müssen verpflichtend gesichert werden, nämlich wenn sie unter 150 cm sind mit geeigneten Rückhalteeinrichtungen (Kindersitz) bzw. ab 150 cm mit Sicherheitsgurten.

Kinder unter 3 Jahren dürfen in keinem Fall ungesichert befördert werden (Ausnahme: Omnibus).

Das Gesetz zählt wenige Ausnahmen auf. Keine Ausnahme sind Gelegenheitsfahrten, z. B. Kinder von der Schule abholen!

Die genauen Regelungen können in § 106 KFG nachgelesen werden.

Aber eigentlich sollte die Kindersicherung für jeden selbstverständlich sein!

 

Neue Fristen für wiederkehrende Überprüfung nach § 57a (Pickerl)

Mit 20. Mai 2018 treten neue Toleranzfristen für bestimmte Fahrzeugkategorien in Kraft: Für Lkw, Rettungsfahrzeuge und Taxis beginnt die Frist dann drei Monate vor dem Prüfmonat, ein Überziehen der Frist ist dann nicht mehr möglich.

Für Pkw, Motorräder, historische Fahrzeuge, Anhänger bis 3,5 Tonnen, Traktoren bis 40 km/h gilt nach wie vor die Regelung: ein Monat vorher und vier Monaten nach Ablauf der Plakette.

Achtung: Neu ist, dass das Fahrzeug bei Feststellung eines schweren Mangels nur mehr zwei Monate ab Überprüfung genutzt werden darf. Bei Gefahr in Verzug kann die Zulassung durch die Behörde auch umgehend aufgehoben werden!